Downloads automatisch entpacken
Geschrieben von Stefan
Viele Aufgaben eines typischen PC-Benutzers wiederholen sich immer wieder. Dazu gehört auch das Entpacken von heruntergeladenen Archiven. Download-Ordner öffnen, Datei suchen, entpacken, entstandenen neuen Ordner öffnen sind drei Arbeitsschritte die auch ein Programm übernehmen kann. Dieses Programm heißt „Autowinrarzip“.
Autowinrarzip überwacht einen beliebigen Ordner, in meinem Fall D:\Downloads, in den alle Programme ihre Downloads ablegen. Danach muss man nur noch festlegen wie Autowinrarzip die Dateien behandeln soll. Für Archive ohne eigenen Hauptordner kann Autowinrarzip einen solchen mit dem Archivnamen anlegen, alle anderen werden einfach so entpackt. Außerdem löscht das Programm auf Wunsch direkt nach dem Entpacken die Archive und gibt so automatisch wieder Speicherplatz frei.
Das Programm bringt die benötigten Packer direkt mit, so sind keine weiteren Entpacker auf dem System mehr notwendig, so lange man nur Archive entpacken will. Einen Nachteil hat die Automatisierung allerdings. Das Programm überwacht den Download-Ordner im Hintergrund, verbraucht also stetig 0,01% Prozessorzeit. Auf schwachbrüstigen Einkern-Atom-Netbooks sollte man sich den Einsatz daher zweimal überlegen. Ansonsten geht der Zeitgewinn wohl schnell wieder verloren.
Hier noch ein Screenshot zum Programm:
Und hier der Link zur Downloadseite: http://awrz.org/
Gefunden via lifehacker.org
Nachtrag: Anscheinend hat das Programm noch so seine Probleme mit der neuen Version des .NET-Frameworks, nach dem Setzen des Kompatibilitätsmodus auf WinXP Service Pack 2 lief es aber problemlos.
Beta Invites zu vergeben: Apps&Oranges
Geschrieben von Stefan
Apps sind der Renner, mit dem Siegeszug der Apple-Geräte hat auch jeder andere Hersteller diesen Trend mittlerweile erkannt und stattet seine Geräte mit Anwendungen aus und stellt Entwicklungsmöglichkeiten bereit. Mittlerweile gibt es so viele davon, dass ein Überblick kaum noch möglich ist. Hier setzt Apps&Orange an.
Apps&Orange ist ein neuer Dienst der die Community abstimmen lässt welche App für welchen Zweck am besten geeignet ist. Dabei werden nicht nur iPhone/iPad und Android bedient, auch Webanwendungen und Programme für Windows und Mac finden sich in den Listen. Leider noch nicht für meinen Blackberry. So kann man sich inspirieren lassen und findet schnell die eine oder andere praktische App.
Der Dienst ist erst vor kurzem online gegangen, dementsprechend gering ist jedoch noch die Nutzeraktivität. Um das zu ändern kann ich noch bis zu 10 Leute einladen. Wer einen Kommentar hinterlässt bekommt die Einladung per Mail.
Wer sich weiter informieren will: http://www.appsandoranges.com/
Praktische Addons für Thunderbird
Geschrieben von Stefan
Heute möchte ich einmal ein paar praktische Addons für den Mailclient in der Version 5.0 vorstellen. Damit wird das Arbeiten schneller einfacher und übersichtlicher.
Conversations ersetzt mehrere einzelne Addons gleichzeitig. Es ist angetreten um viele Features eines Googlemail-Accounts nachzubilden. Am wichtigsten ist wohl die Darstellung der Mails als Konversationen, d.h. alle Antworten und Rückantworten werden direkt untereinander als eine Unterhaltung dargestellt. Des Weiteren wird der Header komprimiert, so spart man Platz für die Anzeige der Mails. Diese werden auch noch automatisch verkleinert dargestellt so das man sich schnell einen Überblick über den Inhalt der Mail verschaffen kann.
Die Anhänge kann man dann direkt alle als Diashow ansehen und direkt unter der Mail eine schnelle Antwort verfassen. Nebenbei werden zitierte Abschnitte in Antworten zusammengefasst, so spart man sich direkt das Scrollen durch die meist automatisch erstellten Zitate. Außerdem stellt es ein paar praktische Keyboard-Shortcuts für das tägliche Arbeiten zur Verfügung. Eine Übersicht über alle Features und Befehle findet man im ConversationsWiki.
Nutzt man Thunderbird intensiv kommen schnell auch große Mengen an Daten in den TB-eigenen Datenbanken zusammen. Bei mir mittlerweile fast 1 GB. Auch wenn es sich um eine SQLite-Datenbank handelt wird das Programm davon immer träger. Für den Frühjahrsputz gibt es gleich mehrere praktische Addons:
Xpunge löscht je nach Einstellungen regelmäßig oder auf Aufforderung die Papierkörbe aller Konten.
Entfernung doppelter Nachrichten fügt dem Kontext-Menü einen Befehl hinzu mit der man doppelte Nachrichten bequem entfernen kann. Das Tool ist der Nachfolger des veralteten Remove Duplicate Messages.
ThunderPlunger bietet gleich ein ganzes Arsenal an Wartungswerkzeugen. Es entfernt Dateien von gelöschten Accounts, verwaiste Newseinträge, löscht veraltete Emailadressen und prüft alle Adressen im Adressbuch auf Gültigkeit indem es direkt mit dem Server kommuniziert anstatt eine Testmail zu schicken.Den Prozess schiebt man direkt über das Adressbuch an, ein Rechtsklick auf das jeweilige Buch ermöglicht die Validierung.
Das Adressbuch kann man sich mit dem AddressBookTab direkt als Tab anzeigen lassen, damit wird das Adressbuch nicht mehr in einem eigenen Fenster angezeigt, das Addon funktioniert aber nur richtig wenn man in den Einstellungen den Button dafür aktiviert. Mit den Google-Kontakten wird es mit Google Contacts befüllt.
Nutzt man Lightning als Kalender-Erweiterung kann man die Synchronisation mit dem Google-Kalender über den Provider for Google Calendar realisieren. Damit wird nicht nur ein Tab mit dem Kalender eingeblendet sondern der eingebaute Kalender wird in beide Richtungen mit dem Google-Kalender synchronisiert. So muss man nicht auf den Komfort des Lightning-Kalenders verzichten aber auch nicht auf die einfache Synchronisation mit allen anderen Geräten im Netz.
Mit diesen Addons wird Thunderbird nicht unbedingt schlanker, stellt aber viele nützliche Funktionen bereit die den täglichen Umfang mit Mail und News vereinfachen und beschleunigen.
Was ist neu in Thunderbird 5.0?
Geschrieben von Stefan
Der beliebte Emailclient hat kurzerhand die Version übersprungen und erscheint nun in Version 5. Hintergrund ist das Update der Gecko-Engine auf die Version 5. Die Engine ist für die Darstellung der HTML-Inhalte in den Mails verantwortlich. Mit der neuen Version wurde endlich auch die Optik an die Aero-Oberfläche von Windows angepasst. Die neuen Schaltflächen nehmen weniger Platz weg, lassen so mehr Raum für die Anzeige.
Hier einmal die beiden Oberflächen direkt nebeneinander:
Unter der Haube hat sich auch so einiges getan, nicht nur die Engine ist neu, auch der Addon-Manager entspricht jetzt dem vom Firefox, inklusive automatischer Updates und Vorschlagssystem für passende Addons.
Überarbeitet wurde auch die Verwaltung der Anhänge, im Fenster unter der Nachricht werden jetzt nicht nur die Dateien angezeigt sondern auch deren Größe sowie ein Button mit den Optionen zum Speichern oder Abtrennen, der sonst übliche Rechtsklick funktioniert aber immer noch.
Die Tabs für den Kalender, verschiedene Ordner und den Addon-Manager können nun neu angeordnet werden, das Feature macht aber eigentlich nur Sinn für Nutzer die mit Thunderbird auch browsen oder das „Gruppierte Ordner“-Feature nicht verwenden. Mit den gruppierten Ordnern kann man den Posteingang aller Adressen in einem Ordner anzeigen.
An den sonstigen Funktionen hat sich für die Endanwender nicht viel geändert, die Suchfunktion funktioniert schnell wie gewohnt, das Fenster zum Verfassen von Mails hat sich bis auf die Optik auch nicht verändert.
Die internen Änderungen betreffen vor allem die API für Erweiterungen, die meisten häufig genutzten Erweiterungen stehen aber durch die öffentliche Beta-Politik von Mozilla schon in kompatiblen Versionen bereit. Leider funktionieren noch nicht alle Virenscanner-Module mit der neuen Version, wer auf deren Sicherheit nicht verzichten möchte sollte mit dem Update noch ein wenig warten.
Für alle anderen gilt: Das Update lohnt sich, nicht nur optisch.
Hier gibt es das Update zum Download: http://www.mozilla.org/de/thunderbird/
Windows 8-Look testen
Geschrieben von Stefan
Die Benutzeroberfläche von Windows 8 folgt einem ähnlichen Konzept wie die Oberfläche von Windows Phone 7. Icons werden durch Tiles ersetzt und die Oberfläche vor allem für die Touch-Bedienung optimiert. Microsoft will damit sein Ökosystem weiter harmonisieren, der Nutzer soll auf allen MS-Geräten das gleiche Bedienkonzept erleben. Unter Windows 7 kann man zumindest die neue Metro-Oberfläche als Skin testen.

