Ausgaben einfach erfassen
Geschrieben von Stefan
thebirdy.com ist ein neuer Webdienst der die Ausgabenerfassung so einfach wie möglich macht. Vielen Menschen fällt es schwer den Überblick über ihre Ausgaben zu behalten, weniger aus Willensschwäche sondern weil sie es in der Hektik des Alltags schlicht und einfach vergessen. Und schon ist wieder ein Monat rum an dessen Ende kein Geld mehr auf dem Konto ist und man nicht weiß wofür man es ausgegeben hat.
thebirdy.com versucht das zu ändern. Die Kommunikation mit dem Dienst kann vollkommen über Mail geschehen. Der Vogel schickt jeden Abend eine Mail in der man erinnert wird seine Ausgaben einzutragen. Auf diese Mail muss man nur antworten und schon werden die Ausgaben erfasst.
Die Antwort funktioniert dabei nach folgendem Schema:
€Betrag Beschreibung #Schlagwort #weiteres Schlagwort
Dabei fungieren die Schlagwörter als Kategorien, zum Beispiel so:
€10 Internetanbieter #internet
Mit mehreren Schlagwörtern kann man dann noch einfach Unterkategorien einrichten.
Durch die tägliche Erinnerung und die Möglichkeit per Mail die Ausgaben einzutragen hat jeder Smartphonebesitzer immer und überall die Möglichkeit seinem Cashflow auf die Spur zu kommen. Man muss nur die Erinnerungsmail auf einen Zeitpunkt legen an dem man immer Zeit hat und die Ausgaben des Tages auch schon getätigt wurden.
Vergisst man eine Eintragung oder wurde die Ausgabe nach der Mail getätigt kann man sie immer noch über das bequeme Webinterface in der gleichen Form nachtragen. Der sanfte Druck die Ausgaben täglich einzutragen wird erhöht indem das Programm die Anzahl der Tage an denen man etwas eingetragen hat als Streak misst.
Durch das Eintragen gewinnt man so einen schnellen Überblick und denkt vielleicht auch über den super leckeren Kaffee bei Starbucks oder die Schachtel Zigaretten nach die man schon wieder mal gekauft hat. Spätestens am Ende des Monats bekommt man nämlich die Gesamtrechnung präsentiert.
Die Daten kann man auch als .csv-Datei exportieren und so in das Finanztool seiner Wahl importieren. Der Import klappt aber aktuell nur wenn man vorher die csv-Datei an europäische Verhältnisse anpasst. Die Euro-Beträge in der Datenbank werden mit einem Punkt getrennt, wie beim Dollar üblich. Leider werden die Spalten auch mit einem Komma getrennt also erfordert das zwei Arbeitsschritte:
Mit einem Texteditor wie Notepad++ die Datei öffnen, Strg-H drücken für Suchen und ersetzen und dann alle Kommas durch Semikolons ersetzen, danach alle Punkte durch Kommas. Dann klappt auch der Import. Je nach Programm werden dann auch die Kategorien richtig übernommen oder das Trennzeichen muss noch neu gesetzt werden. Aber das macht man ja, wenn überhaupt, nur einmal im Monat und ist dann vielleicht die Aufgabe für ein Skript.
Auf jeden Fall kann man so seine Ausgaben gut im Blick behalten und wird auch erinnert. Der Dienst macht auf jeden Fall einen guten Eindruck, mal sehen wie es in einem Monat aussieht.
Finanzielle Infrastruktur
Geschrieben von Stefan
Ratgeber zum Thema „Reich werden“ heben gern auf passives Einkommen ab. Der geneigte Leser soll sein Geld so investieren das er davon Kapitaleinkünfte erzielt. Das klingt logisch und jeder nickt gedanklich. Passiert ist dann aber noch lange nichts, die meisten Menschen denken: „Das mache ich auch, wenn ich mal Geld erbe oder die Steuerrückzahlung endlich auf meinem Konto ist“.
Fakt ist, dass die allerwenigsten vermögenden Menschen ihr Vermögen aus den Steuerrückzahlungen aufgebaut haben. Fakt ist auch, dass die meisten Menschen die plötzlich eine größere Geldsumme erhalten diese auch genauso schnell wieder los sind.
Das passiert aus zwei Gründen: Erstens sie ändern ihre Ausgabegewohnheiten nicht, nur die Summen ändern sich vielleicht nach einem Lottogewinn. Zweitens fehlt die Infrastruktur um das Geld unterzubringen. Bei den meisten Menschen gleicht das dem Unterfangen fünf neue Familienmitglieder in eine Zwei-Zimmer-Wohnung unterzubringen. Dementsprechend schnell ist das Geld dann auch wieder weg.
Außerdem ist die Hoffnung auf den „Big Hit“ trügerisch und passiv, man nimmt sein Glück nicht selbst in die Hand. Mit einer passenden Finanzinfrastruktur schickt man dagegen jeden freien Euro wieder zu Arbeit und erzeugt das viel gesuchte passive Einkommen. Dazu sind gerade einmal zwei Fragen zu beantworten:
- Welche Konten brauche ich?
- Wie kann ich die am besten miteinander verbinden?
Die erste Frage habe ich so für mich beantwortet:
- Girokonto: Braucht jeder, Gehälter werden in den seltensten Fällen bar ausgezahlt und weder Miete noch Strom kann man bar bezahlen. Deswegen hat auch jeder eins. Aber auch hierbei gibt es Unterschiede. Ein gebührenfreies Konto ist mittlerweile auch bei den meisten Filialbanken Standard, besser ist es noch wenn es eine kostenfreie VISA-Card und Guthabenverzinsung bietet.
- Tagesgeldkonto: Braucht eigentlich auch jeder aber leider haben es nicht alle. Ein Tagesgeldkonto bietet deutlich höhere Zinsen, aktuell bis zu 2,6% pro Jahr. Das Geld ist dennoch täglich verfügbar. Im Unterschied zum Girokonto können damit aber keine Rechnungen bezahlt werden sondern nur Überweisungen auf ein Referenz-Girokonto getätigt werden. Es gibt auch Tagesgeldkonten die Unterkonten ermöglichen. (Siehe Artikel: Sparen mit Zielen)
- Kreditkarte: Braucht man nicht unbedingt, sollte man aber haben. Erstens lassen sich damit viele Transaktionen im Internet abwickeln und man erhält einen relativ guten Käuferschutz, fehlerhafte Abbuchungen und Stornierungen von Buchungen lassen sich damit recht leicht beheben.
Es gibt außerdem Karten die Garantieverlängerungen und Bonusleistungen anbieten. Diese lohnen sich aber nur bei entsprechender Nutzung, siehe hier(Link zu Bonuskarten). Außerdem sorgt eine gut gepflegte Kreditkarte für ein gutes Kreditrating, schließlich nimmt man ja jeden Monat Kredit in Anspruch und zahlt auch pünktlich zurück.
Das volle Begleichen des Betrages ist jedoch entscheidend, ansonsten öffnen die Karten die Büchse der Pandora in Form von horrenden Zinsen. Die kann auch jede noch so gute Infrastruktur nicht ausgleichen.
Diese drei Elemente bilden die Basis um das eigene Einkommen möglichst effektiv und automatisch zu verteilen. Schließlich will niemand 2 Stunden in der Woche mit seinen Konten verbringen anstatt sich erfreulicheren Dingen zuzuwenden. Im zweiten Schritt muss man diese Konten dann noch effektiv miteinander verbinden:
Das Einkommen geht naturgemäß auf dem Girokonto ein, davon werden alle fälligen Rechnungen bezahlt, idealerweise direkt am Anfang des Monats. Leider sind nicht alle Firmen flexibel was die Rechnungstermine angeht. Wichtig sind aber die großen Brocken, Miete, Strom Versicherungen und die Kreditkartenrechnung des letzten Monats, wenn man sich denn für diese entschieden hat.
Danach bleibt eigentlich sowieso immer zu wenig übrig für einen ganzen Monat Arbeit aber davon muss noch ein bisschen mehr weg. Dieses bisschen mehr geht auf das Tagesgeldkonto, wenn Unterkonten vorhanden sind verteilt auf diese je nach Priorität-
Ich benutze ein Konto mit Unterkonten und festen Beträgen in diesen Unterkonten(siehe Sparen mit Zielen). Die Berechnung solcher Beträge habe ich hier vorgestellt. Die Prioritäten kann jeder für sich festlegen. Kommt nun eine größere Einmalzahlung kann man die Konten dementsprechend schneller auffüllen.
Die Überweisung auf das Tagesgeldkonto sollte möglichst automatisch erfolgen, am besten einen Tag nachdem alle größeren Brocken abgebucht wurden. So ist das Geld aus dem Fokus und man kann nicht „mal eine Überweisung vergessen“ weil Apple ein neues iPad vorgestellt hat. In dieser Grafik wird das Ganze noch einmal zusammengefasst:
So kommen jeden Monat kleinere Beträge zusammen die sich schnell aufsummieren und dann das vielgesuchte passive Einkommen generieren. Dieses Einkommen trägt natürlich nur zum Vermögenserhalt und zu den Sparleistungen bei, ist also noch kein echtes Einkommen. Nur eine handliche Unterstützung.
Diese Infrastruktur erleichtert nicht nur das tägliche Geldmanagement sondern kann dann auch dementsprechend wieder angepasst werden wenn ein Investmentkonto, Altersvorsorge etc. dazukommen. Und sie hat einen ungemein beruhigenden Effekt, schließlich sieht man genau wie viel Geld man jeden Monat verleben kann. Vorsorge für eventuelle Notfälle ist ja getroffen. Und eigentlich ist das Geld ja zum Ausgeben da und nicht zum Horten.
Vermögensbildung mit System
Geschrieben von Stefan
Vermögen ist etwas tolles, es produziert passives Einkommen und eine tiefe innere Ruhe. Nun ist Vermögen für viele eine fast schon metaphysische Angelegenheit, kaum greifbar und meistens haben es eh nur die Anderen.Gerade am Anfang ist es schwer zu entscheiden wie viel wofür gespart werden sollte und wann ein Ziel erreicht wurde. Fehlen die kleinen Ziele wird das Einschränken des eigenen Konsums schnell zur Sparqual. Schließlich muss das Einkommen ja jeden Tag erarbeitet werden. Blindes puritanisches Sparen scheitert dann schnell am Durchhaltewillen.
Für einen langfristigen Vermögensaufbau braucht man vor allem eines, ein kurzfristig verfügbares Sicherheitspolster. Nur dann kann man auch in langfristige Anlagen wie Festgeld, Anleihen (Staats- und Unternehmensanleihen gleichermaßen), Aktien und so weiter investieren. Erst diese versprechen die notwendigen Renditen von aktuell mehr als 3% um Vermögen nicht nur zu erhalten sondern aufzubauen.
Sparen wird oft als simple Angelegenheit dargestellt. Wie in guten alten Kindertagen wird ein Sparschwein(Konto) gefüllt und dann, wenn es voll ist oder der Besitzer das Geld braucht wird es eben geschlachtet. Das gleicht dann einem umgekehrten Jo-Jo-Effekt, hat aber nichts mit Vermögensaufbau zu tun.
Das Sicherheitspolster besteht im Wesentlichen aus zwei Bausteinen, aus dem Notgroschen, englischen Sprachraum gern als „Emergencyfund“ bezeichnet und einem Sicherheitsnetz. Die beiden Bausteine haben völlig verschiedene Funktionen.
Der Notgroschen dient rein dazu in Notsituationen finanziell flexibel zu bleiben. Zu Notsituationen gehören solche Dinge wie ein kaputtes Auto, die Waschmaschine oder das meist nicht versicherte Smartphone auf Tauchgang aber genauso der Rechtsanwalt in einem plötzlichen Rechtsstreit oder Behandlungskosten bei Privatversicherten.
Der Umfang dieses Notgroschens ist immer von der eigenen Lebenssituation abhängig, maximal 2000€ sollten aber in den meisten Fällen ausreichen. Das Geld parkt am besten auf einem hochverzinsten Tagesgeldkonto, so ist man nach spätestens 2 Arbeitstagen wieder liquide. Über den genannten Betrag hinaus wird das Konto nicht weiter aufgefüllt, die Zinsen erhalten in etwa die Kaufkraft. Damit ist schon mal der erste Airbag in Notsituationen geschaffen und verhindert die teure Inanspruchnahme des Dispo.
Das Sicherheitsnetz bildet dann die zweite Stufe, hier ist schon ein bisschen mehr Rechenleistung gefragt. Das Netz soll den Lebensstandard bei plötzlicher Arbeitslosigkeit konservieren und die Freiheit für eine Weiterbildung oder eine umfangreiche Jobsuche bieten.
Hier müssen wir zurückgehen auf John Doe, mein Beispiel aus dem Artikel „Was kostet das Leben“ (Link einfügen). John Doe hat in dem Beispiel ein Nettoeinkommen von 2.400€, dazu ist ein Brutto von 4.175€ notwendig. Dieses Brutto sorgt für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I in Höhe von 1.306€.
Die berechneten Fixkosten für seinen Lebensstandard betragen 1.291€ monatlich, einige Kosten sinken in der Arbeitslosigkeit, dafür werden andere Ausgaben fällig, Bewerbungskosten, Reisekosten für Vorstellungsgespräche, neue Anzüge, Kosten für Weiterbildung, die 15€ Überschuss monatlich werden da wohl kaum reichen. Hinzu kommt dann die Aufgabe der längerfristigen Sparziele.
Das Sicherheitsnetz sollte also für einen Zeitraum von 6-8 Monaten den Unterschied zwischen dem letzten Nettoeinkommen und dem Anspruch auf staatliche Leistungen ausgleichen können. In unserem Fall wären das dann zwischen 6564€ und 8752€. Zusammen mit der Kündigungsfrist kann so ein Jahr ohne nennenswerte Einschnitte überbrückt werden. Als Zusammenfassung noch einmal die Grafik: ![]()
Das bietet dann die finanzielle Freiheit darüber hinausgehende längerfristige Anlagen in den Blick zu nehmen. Nebenbei erleichtert es durchaus die Sicht in die Zukunft auch bei unsicheren wirtschaftlichen Verhältnissen am Arbeitsplatz.
Diese beiden Bausteine zusammen bilden die Grundlage für weitergehende Anlageentscheidungen zum Vermögensaufbau. Lässt man sie weg läuft man Gefahr im falschen Moment nicht liquide zu sein oder Aktien zum falschen Zeitpunkt verkaufen zu müssen. Die daraus entstehenden Verluste kann man nur schwer wieder auffangen. Außerdem werden so konkrete Ziele definiert, nach deren Erreichen man die Lage wieder neu beurteilen kann und nicht nur Geld unkonkret beiseite gepackt.
Sparen mit Zielen
Geschrieben von Stefan
a href=http://www.flickr.com/photos/free-stock/4792018730/ target=_blankimg style=background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 5px 10px 5px 5px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px title=4792018730_63f01a9977_o border=0 alt=4792018730_63f01a9977_o align=left src=http://www.blue-lifestyle.de/wp-content/uploads/2011/08/4792018730_63f01a9977_o.jpg width=138 height=94 //aNeben dem automatisierten Sparen mit Terminüberweisungen und regelmäßigen Einzügen vom Girokonto kann das Zielsparen eine sinnvolle Alternative darstellen. Sparziele wie ein neues Auto, ein neuer Rechner oder der nächste Urlaub sind schnell gefunden. Leider machen es einem die deutschen Banken nicht leicht Zielsparen effektiv umzusetzen.
Bei den meisten Banken bekommt man keine Unterkonten sondern muss immer ein neues Konto anlegen. Irgendwann hat man dann einen ganzen Ordner mit Zugangsdaten und TAN-Listen und ohne Banking-Software schnell keinen Überblick mehr. Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich auf das moneYou-Konto der ABN Amro Bank gestoßen. Es bietet für das Zielsparen die optimalen Leistungen. Es bietet unter einer Kontonummer bis zu fünf frei definierbare Unterkonten. Diese können frei benannt werden und noch mit einem Bild des Sparzieles versehen werden. So hat man schnellen Überblick über den Fortschritt zum definierten Sparziel. Nebenbei bietet es noch attraktive Zinskonditionen, 2,6% bei vierteljährlicher Zinsgutschrift. Durch den schnell einsetzenden Zinseszinseffekt wird man so noch zusätzlich motiviert. Für eine in Deutschland arbeitende Bank sind mobile Apps leider immer noch keine Selbstverständlichkeit, das moneYou-Konto dagegen bietet Apps für Apple, Android, Blackberry und Windows 7. Damit sollten zumindest 80% aller Smartphone-Nutzer etwas anfangen können, nur Symbian leider außen vor bleiben. Die Apps für iOS zeigen dabei sogar die hinterlegten Bilder an, bei den anderen Betriebssystemen muss man sich mit den Möglichkeiten Überweisungen zu tätigen und den Kontostand einzusehen zufrieden geben.
Ich werde das Konto auf jeden Fall mal testen, wer sich mir anschließen will kann hier direkt zur Kontoeröffnung springen. img border=0 hspace=1 align=bottom src=http://ad.zanox.com/ppv/?19409416C23532513 width=1 height=1 //fonta href=http://ad.zanox.com/ppc/?19409416C23532513TULP=[[XXX]]font face=ArialDas moneYou Tagesgeldkonto – hier eröffnen./font/afont face=Arial !– ENDE des zanox-affiliate HTML-Code –/font
Sparen automatisieren mit dem DKB Cash-Konto
Geschrieben von Stefan
Finanzmanagement oder Geldmanagement ist so eine Sache. Alle wissen um die Wichtigkeit, den meisten fehlt aber der Elan sich ausgiebig damit zu beschäftigen und auch einen gewissen Teil ihrer Freizeit dafür zu opfern. Den Lohn in Form eines sich langsam bildenden Vermögens erhält man ja leider erst nach vielen Monaten oder sogar Jahren.
Effizienz muss bei diesen Dingen also an erster Stelle stehen. Niemand, außer professionellen Börsenhändlern oder Bankangestellten, will sich mehrere Stunden in der Woche mit seinen Finanzen beschäftigen. Die Automatisierung von Zahlungsströmen kann den Aufwand für die Vermögensbildung deutlich reduzieren. Außerdem werden damit so einige psychologische Hürden umschifft.
Geld das automatisch am Monatsanfang auf ein Sparkonto transferiert wird steht nicht mehr so einfach zu Verfügung. Die Versuchung es auszugeben wird deutlich geringer und man kassiert mindestens vermögenserhaltende Zinsen von 2% per annum.
Das DKB Cash-Konto bietet dafür einige, nicht alltägliche, Funktionen. Das Konto selbst ist kostenlos und mit einer Maestro-Card sowie einer VISA-Card relativ gut ausgestattet. Dahinter liegen dann eigentlich zwei Konten, einmal das Girokonto und zusätzlich das Kreditkartenkonto. Dieses bietet die normalen Funktionen einer Kreditkarte zum Beispiel den monatlichen Einzug des Kreditkartensaldos, darüber hinaus aber noch die Möglichkeit mit der VISA-Card weltweit kostenlos Bargeld abzuheben.
Das Kreditkartenkonto dient jedoch gleichzeitig als Tagesgeldkonto, eventuell vorhandenes Guthaben wird aktuell mit 2,05% verzinst und das Girokonto gilt als Referenzkonto. Das Konto kann man ganz normal per Überweisung füllen oder einen automatisierten Sparplan einrichten. Damit wird ein gewisser Betrag bereits am Monatsanfang vom verfügbaren Einkommen abgezogen und trägt so zur Vermögenbildung bei.
Praktischer finde ich aber noch die Möglichkeit der Überweisung am Ende des Gehaltsmonats, damit wird eventuell vorhandenes Restguthaben bis auf einen festlegbaren Restbetrag direkt auf das Tagesgeldkonto überwiesen und generiert Zinsen. So kann man auch schnell seine persönliche Entwicklung der Sparquote überwachen. Sollte in einem Monat doch mehr Geld benötigt werden sinkt eben die Sparquote, aber alles freie Guthaben wird möglichst effektiv geparkt.
So spart man Zeit, die Einrichtung und Überwachung von Budgets, die die meisten Menschen sowieso nicht einhalten und sieht direkt die Auswirkungen der Sparbemühungen auf die Sparquote. Die Zinsen werden noch monatlich gutgeschrieben, der eigentlich direkt einsetzende Zinseszinseffekt motiviert zusätzlich mehr Guthaben anzusammeln. Ich benutze das Konto in der Form seit Jahren und es hat sich bisher nur bewährt.
Hier geht es zur Kontoeröffnung: Das kostenlose Girokonto der DKB-Bank – hier!




