Notebook reloaded

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Geschrieben von Stefan

IMG_3856 In der heutigen Zeit denkt bei Notebook jeder an einen tragbaren Computer, es gibt aber auch noch die analogen Pendants. Marktführer ist hier wohl immer noch Moleskine, das mit dem Prädikat werben kann bereits Hemingway in seiner Zeit als Kriegsberichterstatter in Spanien gedient zu haben. Einem Moleskine haftet irgendwie bereits beim Auspacken ein Gefühl der Altehrwürdigkeit an. Seit heute bin auch ich ein stolzer Besitzer eines solchen kleinen Prachtstückes.

  Ich habe mich für die Variante Weekly Notebook entschieden, mit den Tagen der Woche links  und rechts einer Seite Platz für Notizen. So IMG_3858nehmen Tage ohne Notizen nicht viel Platz weg und man kann sich ausbreiten. Die Moleskines haben aber noch eine andere interessante Eigenschaft: Eine kleine Falttasche im hinteren Deckel. Dort finden Selbstklebelabels, ein kleines Heft mit Registern und die Geschichte der Notizbücher Platz. Die Labels sind eine nette Beigabe, man kann damit schnell zum Beispiel einen Arzttermin markieren. Der tägliche Nutzwert ist jedoch mehr als zweifelhaft-

Das Registerheft kann man mit diesen Labels auch ein verschiedene Kategorien einteilen, dabei gibt es auch Labels für Blogs oder Internetseiten. Es ist wohl für die Aufnahme schneller Notizen gedacht. Ich finde es jedoch ebenfalls über, ist nur eine Kategorie voll brauche ich gleich ein neues Heftchen. Deswegen habe ich mich da für eine Eigenbaulösung entschieden. Mit ein paar einfachen Mitteln kann man so die Tasche für seine eigenen Zwecke nutzen.

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Mittlerweile bevorzuge ich ToDo-Listen nach dem „Getting Things Done“-Prinzip. GTD sieht für die einzelnen Aufgaben kontextbezogene Listen vor. So hat man immer nur die relevanten Aufgaben vor Augen und wird nicht von der puren Masse erschlagen. Ein Tool zum digitalen Führen solcher Listen habe ich hier vorgestellt. Diese Listen lassen sich super mit der Tasche des Moleskine verbinden.

IMG_3876Man halbiert einfach die Karteikarten auf A6, so entstehen hochformatige karierte Karteikarten die in die Tasche passen. Dann verklebt man zuerst zwei Karten mit einem kleinen Streifen eines Selbstklebeetiketts, danach immer eine hinten dran. So entsteht ein kleines Heftchen aus den Karten. Um das Blättern dann noch zu erleichtern klebt man einfach selbstklebende „Index Tabs“ an den Rand. Die Etiketten und die Tabs erhalten die Beschreibbarkeit der Karte, so wird kein Platz verschwendet.

Ist nun eine Karte voll wird sie herausgerissen und hinten eine neue angeklebt. Neue Karten und Streifen passen locker in die Tasche. Das Booklet steckt man dann einfach noch mit der letzten Seite in die Tasche dann ist die DIY-Variante fertig. . So ist man auch bei mehrtägigem Außeneinsatz auf der sicheren Seite. Vielleicht gibt es ja noch mehr Möglichkeiten, wer noch Ideen hat kann sie ja in den Kommentaren posten.

Die Geschichte von Moleskine

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