Entspannt updaten

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Geschrieben von Stefan

productlogo_PSI Wenn es etwas gibt um was ich Linux-Nutzer wirklich beneide dann ist es „apt-get“. Es gibt keinen bequemeren Weg das gesamte System auf dem Laufenden zu halten, eine gut gepflegte Quellenliste vorausgesetzt. Unter Windows kann man zwar mittlerweile Windows Update nutzen, dieser Dienst beschränkt sich aber im Wesentlichen auf Microsoft-Software. Es gibt jedoch kostenlose Tools die auch die Pflege aller sonstigen auf einem Rechner installierten Programme ermöglichen:

Eines davon ist Secunia PSI, der Personal Software Inspector. Dieses kostenlose Programm scannt die Festplatte und die Registry nach Programmen und ihren Versionen. Dabei gibt es einen einfachen Modus für nicht so erfahrene Anwender und einen fortgeschrittenen. Das Programm läuft im Hintergrund immer mit und meldet sich wenn es ein unsicheres Programm gefunden hat.

Der Nutzer hat dann mehrere Möglichkeiten. Entweder ignoriert er die Warnung weil die Meldung nicht kritisch war oder er lädt mit einem Klick die aktualisierte Software herunter. Nach der erfolgreichen Installation wird das Programm erneut gescannt. Im besten Falle ist die Warnung dann verschwunden. Im besten Falle deshalb weil es einige Programme gibt die von PSI per se als unsicher eingestuft werden. Dazu zählen die Flash-Plug-Ins ebenso wie die bisherigen Adobe AIR Versionen.

Einmal wöchentlich ermittelt das Programm einen Gesamtscore für das System und stellt diesen übersichtlich dar. Dabei unterscheidet das Programm zwischen veralteter und unsicherer Software. Als unsicher wird Software eingestuft die selbst auf dem aktuellen Stand Sicherheitslücken ausweist. So bekommt man einen schnellen Überblick über den Systemstatus.

Eine kostenlose Anmeldung ermöglicht dann noch die Teilhabe an der Secunia-Community, hier kann man Verbesserungsvorschläge loswerden oder nicht erfasste Programme melden. Für die Benutzung des Programms ist aber keine Anmeldung erforderlich.

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