Fernwartung mit Teamviewer
Kennt man sich ein wenig mit Computern aus wird man dementsprechend oft um Hilfestellung bei dem einen oder anderen Problem gebeten. Meistens endet das dann in einer wilden Telefonkonferenz, mit Sätzen wie „Klick mal da drauf“ und „ Was kannst du sehen?“ und dauert Stunden bis man erklärt hat was der andere machen soll. Es geht aber auch anders: Teamviewer, kostenlos und richtig einfach zu bedienen.
Früher musste man bei Fernwartungsprogrammen fast schon Informatik studiert haben, auf beiden Seiten der Leitung. Mit dem kostenlosen Teamviewer kann man in 30s den Bildschirm des Gegenübers sehen und ihm bei seinen Problemen helfen. In der neuesten Version 5 wird Windows 7 ebenso unterstützt wie die Kommunikation über Firewalls hinweg. Für Privatanwender ist die Lizenz außerdem kostenlos.
Der Helfer lädt ein kleines Programm herunter das auch ohne Installation funktioniert, der Hilfesuchende ein kleines Programm nur starten. Dann teilt er dem Helfer ID und Passwort mit und die Sitzung wird aufgebaut. Die Kombination wird bei jedem Start neu erzeugt, so ist die Verbindung auf eine Sitzung beschränkt.
Auf der Helferseite erscheint dann der Desktop des Hilfesuchenden, je nach Verbindungsgeschwindigkeit sogar mit Aero-Effekten und fast in Echtzeit. Man kann dann noch eine Videokonferenz starten oder ein Chatfenster aufmachen. In meinem Test hat lediglich die Remote-Herunterfahren nicht funktioniert, warum konnte ich nicht feststellen. Ansonsten konnte man den Rechner wie auf den heimischen Desktop bedienen, inklusive Anzeige der UAC-Dialoge und Sicherheitsabfragen.
Benutzen nun beide Seiten das Programm kann man die Verbindung außerdem drehen, das macht das Programm besonders handlich für Onlinezusammenarbeit. Um Teamviewer nur im heimischen Netzwerk zu nutzen, zum Beispiel im den HTPC fernzusteuern kann man die Verbindungen auf das lokale Netzwerk beschränken.
Insgesamt also ein kleines handliches Werkzeug das viel Arbeit und Nerven auf beiden Seiten spart. So installiert man mal eben ein ServicePack, Firefox oder Thunderbird und befreit den Rechner von den allgegenwärtigen Toolbars. Einzig eine Breitbandverbindung ist vonnöten, langsamer wird jeder Klick zum Krampf.
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Jau das ist schon ein tolles Tool und funktioniert wirklich absolut problemlos. Ausserdem muss man es nichtmal installieren, um es benutzen zu können!
Hallo Stefan,
vielen Dank für den tollen Beitrag zu TeamViewer. Wir haben uns alle sehr darüber gefreut!
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Grüße Inga
TeamViewer GmbH