Evernote als Ersatz für den Familienkühlschrank

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Geschrieben von Stefan

Wer kennt nicht diese gelben Post-It’s an den Kühlschränken, Tafeln und Whiteboards in der Küche oder den guten alten Familienkalender. So lange noch jedes Familienmitglied jeden Tag nach Hause kommen kann sind diese kleinen Organisationshelfer auch nicht zu schlagen. Ist man aber doch ab und an mal getrennt oder steht man ist eben ein Freak und will es digital haben.

Was ist Evernote?

Das kleine hilfreiche Programm Evernote1 bietet auch hierfür eine Lösung. Wer es noch nicht kennt: Evernote ist ein kleines Programm das digitale Notizen aller Art aufnimmt und durchsuchbar macht.

Der Webclipper kopiert ganze Webseiten oder nur markierten Text, die Bildanalyse lässt den Nutzer sogar Fotos nach Text durchsuchen, die Apps für die am meisten verbreiteten Smartphones integrieren das Tool auch ins mobile Leben. Eine Rundumlösung könnte man sagen. Steht eine solche App nicht zur Verfügung kann man sich die Notizen immer noch per Mail an den eigenen Account schicken.

Die Notizen werden dann mit Tags versehen und können noch in verschiedene Notizbücher eingeordnet werden. Auch Suchanfragen kann man speichern und später wieder abrufen. So erhält man dann nach und nach ein erweitertes Gedächtnis für all die kleinen Dinge über die man so stolpert aber nicht einordnen kann.

So sieht dann die Web-Oberfläche aus.

So sieht dann die Web-Oberfläche aus.

Einsatz als virtueller Kühlschrank

Will man nun die Notizen gemeinsam nutzen muss man die Notizbücher für die Nutzung freigeben.

Achtung: Das Feature ist aktuell nur über die Web-Oberfläche zu erreichen. UPDATE 11.12: Mit dem neuesten Beta-Update kann man die Freigabe auch über die Windows-Anwendung ändern. Dazu muss man die Betaupdates in den Optionen aktivieren.

Das geschieht recht einfach: Gemeinsame Notizbücher anklicken, dann Einstellungen für die gemeinsame Nutzung.

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Hier gibt man nun das Notizbuch frei, wenn man die Notizen mit der ganzen Welt teilen will dann für alle, ansonsten nur bestimmten Personen. Hier kann man dann Einladungen an alle Familienmitglieder verschicken. In der kostenlosen Edition kann man nur Lesezugriff gewähren, in der Premium auch Schreibzugriff.

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Ist man nicht bereit das Geld für den Premium-Account zu investieren, immerhin 5$ pro Monat, kann man sich mit einem Workaround behelfen: Jeder Nutzer legt einfach ein geteiltes Notizbuch an auf das er allen anderen Teilnehmern Lesezugriff gewährt, zugegeben damit verteilt man die Informationen wieder aber da kann die Suchfunktion ja weiterhelfen.

Verbinden des Notizbuches mit dem Account

Der nun per Email eingeladene Mitnutzer kann, nachdem er selbst einen Evernote-Account erstellt hat nun das Notizbuch mit seinem Account verbinden und hat damit permanenten Zugriff. Auch alle Suchanfragen betreffen dann ebenso dieses Buch wie alle anderen Bücher.

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So kann man dann die Notizen aller Familienmitglieder sammeln und egal wo man ist allen anderen zur Verfügung stellen. Mit der Suchfunktion und den durchsuchbaren Bildern kann man so sogar noch spontan Erinnerungen bewahren und Erlebnisse festhalten. Ein Handy hat ja nun jeder immer dabei. Und durch die persönliche Einladung vermeidet man ein Teilen mit allzu vielen Personen.

Fazit

Evernote kann also auch kostenlos den heimischen Notizblock ersetzen, überlebt jeden Umzug und speichert daneben auch noch Erinnerungen  die eine spontane Suche zu Tage fördert und die ansonsten vielleicht in einem Schuhkarton ein undankbares Dasein fristen.

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