DropBox – der virtuelle USB-Stick
Schlagworte: DropBox Online Synchronisation Zettelkasten
Geschrieben von StefanIn meinem Beitrag zu Luhmanns Zettelkasten habe ich DropBox erwähnt. Der Zettelkasten ist eine nützliche Anwendung die jedoch über keine direkte Fähigkeit zur Synchronisation zwischen zwei Rechnern verfügt. Auch Firefox, Thunderbird und viele andere Anwendungen lassen sich in einer portablen Version installieren.
Alle diese Anwendungen erfordern dann aber stets den eingesteckten USB-Stick, gleichzeitiges Arbeiten an mehreren Rechnern ist ebenso wenig möglich wie die gewohnte komfortable Integration einer Desktopanwendung ins Betriebssystem.
DropBox ist eigentlich ein Dienst zur Synchronisation von Bildern und Dokumenten eines Nutzers zwischen verschiedenen Rechnern via Internet. Nach einer kurzen kostenlosen Anmeldung kann man die Anwendung herunterladen und installieren. Danach muss man sich einloggen und einen Speicherort für die „DropBox“ festlegen. Der Einfachheit halber kann man es bei der Voreinstellung in den eigenen Dokumenten belassen.
Verschiebt man nun Dateien in diesen Ordner werden sie mit dem Server synchronisiert. Dennoch handelt es sich um einen „echten“ Ordner, man kann also Verknüpfungen anlegen und Programme die sich darin befinden theoretisch sogar installieren. Um die Daten dabei jedoch synchron zu halten müssen alle relevanten Dateien in diesem Ordner liegen. Dieser darf in der kostenlosen Variante 2GB nicht überschreiten. 50GB gibt es für 10$ im Monat, 100 für 20$.
Installiert man DropBox nun auf dem zweiten Rechner und gibt seine Verbindungsdaten an werden die Dateien synchronisiert. Bei portablen Anwendungen kann man diese dann ebenfalls verknüpfen und benutzen. Handelt es sich dabei noch um Java-Anwendungen sind sogar vom Betriebssystem unabhängige Anwendungen möglich.
Zurück zum Zettelkasten wird die Verwendung nun klar. Legt man die Anwendung zusammen mit dem Anhängen und der Datendatei in die DropBox kann man sie wie jede andere Anwendung auch verwenden, synchron und ohne zusätzlichen Aufwand. Aus einer Offlineanwendung wird somit eine private OnlineApp.

